Von der klassischen Vollprothese bis zur Prothese, die auf zwei Implantaten einrastet: Wir finden die Lösung, die zu Ihrem Kiefer und Budget passt — mit Festpreis nach der Voruntersuchung in Bern.
Eine Zahnprothese ist ein herausnehmbarer Zahnersatz, der mehrere oder alle fehlenden Zähne eines Kiefers ersetzt. Eine Teilprothese stützt sich auf die verbliebenen eigenen Zähne ab, eine Vollprothese liegt auf dem zahnlosen Kiefer und hält durch Saugwirkung. Wird die Prothese zusätzlich auf Implantaten verankert, spricht man von einer implantatgetragenen Prothese oder Deckprothese — sie sitzt deutlich fester.
Eine Zahnprothese ist die günstigste Form von Zahnersatz für mehrere oder alle fehlenden Zähne. Klassische Vollprothesen haben jedoch einen Nachteil: Der Kieferknochen baut sich darunter weiter ab, sodass sie mit den Jahren wackeln. Die beste Lösung ist oft eine Prothese auf zwei bis vier Implantaten — oder als festsitzende Alternative All-on-4 ab CHF 9'500 je Kiefer.
Die Kosten hängen vor allem davon ab, wie die Prothese befestigt wird. Die Schweizer Werte sind typische Spannen; Ihren Festpreis im Ausland erhalten Sie nach der Voruntersuchung.
Schweizer Werte: typische Preisspannen je Kiefer, abhängig von Praxis, Material und Vorbehandlung. Die Preise im Ausland liegen erfahrungsgemäss 50 bis 70 Prozent darunter — den verbindlichen Festpreis nennen wir nach der Voruntersuchung.
Es gibt nicht «die» Prothese. Welche Art sinnvoll ist, hängt davon ab, wie viele eigene Zähne noch vorhanden und belastbar sind — und wie viel Halt Sie sich wünschen.
Für den zahnlosen Kiefer. Im Oberkiefer hält sie meist gut, im Unterkiefer oft unbefriedigend, weil die Auflagefläche kleiner ist.
Metallgerüst mit Klammern an den Restzähnen. Günstig und bewährt, die Klammern sind aber teilweise sichtbar.
Wird über Doppelkronen auf den eigenen Zähnen verankert. Sehr guter Halt, ohne sichtbare Klammern, erweiterbar bei Zahnverlust.
Zwei bis vier Implantate mit Druckknopf- oder Stegsystem. Die Prothese rastet ein, wackelt nicht und bleibt herausnehmbar.
Befund, Röntgen und Beratung, welche Prothesenart für Ihren Kiefer sinnvoll ist.
Präzise Abdrücke und Registrierung der Bisshöhe — die Grundlage für guten Halt.
Sie sehen Form, Farbe und Stellung der Zähne vor der Fertigstellung und können mitentscheiden.
Die Prothese wird eingesetzt und an Druckstellen angepasst. Ohne Implantate genügt meist eine Reise von 7 bis 10 Tagen.
Ein Kieferknochen, der nicht mehr über Zahnwurzeln belastet wird, bildet sich zurück — im ersten Jahr nach dem Zahnverlust besonders stark, danach langsamer, aber stetig. Eine Vollprothese, die heute perfekt sitzt, verliert dadurch nach einigen Jahren ihren Halt. Unterfütterungen gleichen das aus, stoppen den Abbau aber nicht.
Implantate wirken dem entgegen, weil sie den Knochen wieder belasten. Schon zwei Implantate im Unterkiefer verbessern Halt und Kaufähigkeit einer Prothese so deutlich, dass sie in internationalen Empfehlungen als Standard für den zahnlosen Unterkiefer gelten.
Wer keine herausnehmbaren Zähne möchte, für den ist All-on-4 die Alternative: eine verschraubte Brücke auf vier Implantaten, die den Gaumen frei lässt und sich anfühlt wie eigene Zähne. Im Ausland kostet sie ab CHF 9'500 je Kiefer — und liegt damit oft im Bereich einer hochwertigen Teleskopprothese in der Schweiz.
Eine neue Prothese braucht Gewöhnung: Sprechen und Kauen fühlen sich in den ersten zwei bis vier Wochen ungewohnt an, und Druckstellen müssen oft ein- bis zweimal nachgeschliffen werden. Diese Anpassungen lassen sich in der Schweiz erledigen. Werden Zähne gezogen, erhalten Sie zunächst eine Sofortprothese — die endgültige Prothese wird erst angefertigt, wenn der Kiefer nach einigen Monaten ausgeheilt ist.
In der Schweiz kostet eine Vollprothese je Kiefer typischerweise CHF 2'000 bis 3'500. Im Ausland liegt der Preis deutlich darunter; Ihren Festpreis erhalten Sie nach der kostenlosen Voruntersuchung in Bern.
Eine Prothese hält meist 5 bis 10 Jahre. Weil sich der Kiefer verändert, sollte sie alle ein bis zwei Jahre kontrolliert und bei Bedarf unterfüttert werden.
Kurzfristig hilft eine Unterfütterung. Dauerhaft lösen lässt sich das Problem mit zwei bis vier Implantaten, auf denen die bestehende oder eine neue Prothese einrastet.
Oft ja, wenn sie noch gut passt. Die Druckknopf-Halterungen werden dann in die bestehende Prothese eingearbeitet. Das prüfen wir in der Voruntersuchung.
Eine Teleskopprothese nutzt eigene, gesunde Zähne als Anker. Sind nur noch wenige oder schwache Zähne vorhanden, bieten Implantate den verlässlicheren Halt. Oft ist auch eine Kombination sinnvoll.
Kostenlose Voruntersuchung in Bern, schriftlicher Festpreis in 48 Stunden — unverbindlich.
Preisangaben zuletzt geprüft und aktualisiert am .